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Gesichter für das Deutsche Romantik-Museum

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Gesichter für das Deutsche Romantik-Museum

Im Rahmen der Initiative Kunst auf Lager - Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots
2014 – 2018 wurden sieben Porträts aus dem Bestand des Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum restauriert. Dazu zählen u.a. Porträtmalereien von Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Louise Seidler, Eugen Weber und Johann Friedrich August Tischbein. Sie sind für die Neukonzeption der Dauerausstellung im Deutschen Romantik-Museum unerlässliche Kunstwerke und befanden sich bislang in kritischem restauratorischem Zustand.

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Dank der finanziellen Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung können die Werke nun der Öffentlichkeit erneut zugänglich gemacht werden.

Die Arbeit an den 7 Werken wurde von 3 Restauratorinnen geleistet: Neben Diplom Restauratorin Maike Behrends waren Diplom Restauratorin Maria Manteuffel für die Pastelle und Graphik-Restauratorin Martina Noehles an dem Projekt beteiligt.

Einen Einblick in die verschiedenen Restaurierungsbeispiele gibt der folgende Pageflow.




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Vollbild
"Gesichter für das Deutsche Romantik-Museum" ist ein Restaurierungsprojekt im Rahmen der Initiative Kunst auf Lager –  Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots 2014–2018, finanziell gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung. https://www.kunst-auf-lager.de/stiftungen-foerdermoeglichkeiten/ernst-von-siemens-kunststiftung/gesichter-fuer-das-deutsche-romantik-museum/

Der Beitrag "Gesichter für das Deutsche Romantik-Museum" ist eine Produktion des Freien Deutschen Hochstifts / Frankfurter Goethe-Museums
  • Text: Dr. Mareike Hennig, Dipl. Restauratorin Maike Behrends und Dr. Neela Struck
  • Gestaltung und technische Umsetzung: Dr. Neela Struck

Abbildungsnachweis

Hauptstrang
S. 1-3: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum

Erzählstrang „Louise Seidler“ S. 1, 2, 11, 12, 15: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall (Aufnahmen vor der Restaurierung mit besonderem Blick auf die Schäden)
S. 3-10, 14: Maike Behrends, Frankfurt/Main
S. 13: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum

Erzählstrang "Tischbein, Oeser-Schwestern"
S. 1, 2: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall
S. 3-6, 8: Maike Behrends, Frankfurt/Main
S. 7: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum

Erzählstrang "Eugen Weber, Gerhard von Kügelgen"
S. 1-3, 5: Maike Behrends, Frankfurt/Main
S. 4 Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
S. 6, 7: Maike Behrends, Frankfurt/Main und Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall  

Erzählstrang "Tischbein, Bildnis Hufeland"
S. 1, 2: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall S. 3, 4: Maike Behrends, Frankfurt/Main

Erzählstrang: "Charlotte von Kalb" S. 1-3, 5: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall
S. 4: Maike Behrends, Frankfurt/Main

Erzählstrang: „Adelbert von Chamisso“ S. 1, 2: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, Foto: David Hall
S. 3-5: Maike Behrends, Frankfurt/Main  

Wir danken für die Erteilung der Reproduktionsgenehmigung und die Überlassung der Bildvorlagen. Trotz sorgfältiger Recherchen ist es nicht in allen Fällen gelungen, die Rechtsinhaber der Abbildungen zu ermitteln. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

Freies Deutsches Hochstift
Frankfurter Goethe-Museum
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main

Tel.: 069-138800
info@goethehaus-frankfurt.de
www.goethehaus-frankfurt.de

 Impressum ((https://www.goethehaus-frankfurt.de/impressum))

Datenschutzerklärung ((https://www.goethehaus-frankfurt.de/datenschutzerklaerung))
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Seidler_Julie Zschaler


Vor der Restaurierung wies die Malschicht ein ausgeprägtes, großmaschiges Craquelé in diagonalem Verlauf mit leichter Schüsselbildung auf.
Links und rechts vom Kopf fanden sich Partien mit gedünnter und abgeriebener Malschicht.
Die Abreibungen links und rechts vom Kopf waren von nachgedunkelten Altretuschen bedeckt. 
Die dünnen Schattierungen im Inkarnat waren verputzt und die Malerei an diesen Stellen entsprechend aufgehellt.
Die Malschicht war von einem gegilbten Naturharzfirnis überzogen.



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Um das Gemälde in der Sammlung ausstellen zu können, mussten der gegilbte Firnis und die alten Retuschen entfernt werden. Zudem mussten kleine, hochstehende Spitzen der Malschicht niedergelegt und verklebt werden. Anschließend wurden die verputzten Stellen retuschiert und neu gefirnisst.

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Die Firnisabnahme bringt den Eindruck der gut erhaltenen Malerei wieder zur Geltung. In den Schattenpartien zeigten sich die dunklen Lasuren leicht verputzt.

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Tischbein_Oeser-Schwestern

Das Doppelbildnis zeigt die Schwestern Friederike Elisabeth und Wilhelmine Oeser, die Töchter des in Leipzig ansässigen Malers und Zeichners Adam Friedrich Oeser.
Zu seinen Schülern zählte auch J. W. Goethe, welcher seit 1766 mit der Familie Oeser, insbesondere mit der älteren Tochter Friederike Elisabeth, in freundschaftlichem Kontakt stand. Zum Abschied überreichte der Dichter Friederike zehn Gedichte mit Kompositionen von Bernhard Theodor Breitkopf unter dem Titel „Lieder mit Melodien Mademoiselle Friederiken Oeser gewidmet von Goethen“. Breitkopf gab diese Gedichtfolge 1769 als „Neue Lieder“ heraus.

Fein herausgeputzt in Spitze und Seide und mit aufwendigen Frisuren zeigen sich die beiden jungen Frauen in modischer Eleganz. Das Buch in der behandschuhten Hand der einen, das lautenähnliche Instrument im Arm der anderen verweisen auf die musischen Talente der Schwestern. Die Kultiviertheit ihres Umfeldes wird noch durch die Staffelei mit der unvollendeten Leinwand im Hintergrund abgerundet: Malerei, Musik und Dichtkunst sind somit in diesem Doppelbildnis vereint, das sich zugleich als Freundschaftsbild der beiden Schwestern präsentiert.
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Das Gemälde war stark beschädigt und wurde in der Vergangenheit mehrfach restauriert und doubliert. Zahlreiche kleine Malschichtverluste, z.T. nur eingetönt, trübten das Erscheinungsbild und beeinträchtigten die Malerei erheblich. In der Restaurierung war eine umfangreiche Überarbeitung von alten Fehlstellen und Kittungen notwendig.

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Das Gemälde wurde sehr wahrscheinlich zwei mal doubliert: Die erste Doublierung könnte schon 100 Jahre zurück liegen, dies legen Reste einer Randabklebung aus altem Zeitungspapier nahe. 

Bei der neueren Doublierung wurden die Bildränder mit Papierklebeband überdeckt, das heute verbräunt ist.
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Sie sind besonders gut unter ultravioletter Strahlung zu erkennen: hier fluoreszieren alte Firnisse hell während spätere Retuschen und Übermalungen als dunkle Flecken hervortreten.

Entlang der Keilrahmen-Innenkante und auf einem 5cm breiten Streifen entlang der unteren Bildkante befinden sich besonders viele Fehlstellen. Sie waren grob überkittet.

Unter der großen Kittung am rechten Auge der jüngeren Schwester könnte ein Loch in der Leinwand liegen. 



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Alte Übermalungen und Kittungen erscheinen als dunkle Flecken.

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Der Zustand des Gemäldes war stark gestört, das Gemälde konnte nicht ausgestellt werden.

Alte Retuschen mussten abgenommen, alte Kittungen überarbeitet, alle Ausbrüche neu gekittet und umfangreich retuschiert werden.


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Seidler_Ottilie Arnoldi



Louise Seidler (1786-1866), die Künstlerin, die diese Bildnisse von Ottilie Arnoldi (spätere von Wangenheim) und Julie Zschaler (spätere Großheim) schuf, verdient nicht allein als weibliche Protagonistin in der Kunstszene ihrer Zeit einen festen Platz im Deutschen Romantik-Museum. Sie vereint überdies auch unterschiedliche Kunstauffassungen und -ideale in ihrem Werk, wuchs sie doch einerseits als ein Schützling J. W. v. Goethes in einem dem Klassizismus verpflichteten Kunstprogramm auf, geriet andererseits aber eng mit verschiedenen Strömungen der deutschen Romantik in Berührung.
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Die Spannränder des Porträts der Ottilie Arnoldi wurden in der Vergangenheit links und rechts auf nur 0,5 bis 1 cm Breite gekürzt und waren teilweise eingerissen. Auch die Spannnagellöcher waren ausgerissen und der Bildträger ungenügend gespannt. Zwei alte Durchstoßungen fanden sich in der unteren rechten Ecke sowie am linken Rand. Außerdem fanden sich entlang der Bildkanten markante Farbverluste und
Kratzer, die durch Stöße von außen verursacht worden waren.

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Mechanisch herbeigeführte Grundierungs- und Malschichtverluste fanden sich am linken Bildrand und entlang der Sprunglinien unterhalb des Blumentopfes ...
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… und im blauen Ärmel.
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Auf der Rückseite des Gemäldes sind die beiden Löcher im Bereich des Blumentopfes und am rechten Rand gut zu erkennen: sie wurden bei einer alten Restaurierung mit Wachs und einem Gewebeflicken geschlossen.
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In der oberen linken Ecke war der Spannrand 9 cm lang eingerissen und das Gewebe entlang des Risses war etwas ausgefranst.
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Um das Gemälde in der Sammlung ausstellen zu können, wurden die Schäden am Bildträger beseitigt. Um eine ausreichende Spannung des Bildträgers zu erreichen, wurden am linken und am rechten Spannrand jeweils zwei Leinwandstreifen angesetzt.
Anschließend wurde der gegilbte Firnis abgenommen und die Fehlstellen in Grundierung und Malschicht gekittet, retuschiert und neu gefirnisst.


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Die Fehlstellen in Grundierung und Malschicht wurden gekittet und retuschiert.

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Weber_Gerhard von Kügelgen





Das Selbstbildnis Gerhard von Kügelgens ist eine fast gleich große, spätere Kopie nach dem um 1802 datierenden Selbstbildnis Kügelgens, einer Miniatur auf Elfenbein in Privatbesitz. Kügelgen war der Lehrer gleich mehrerer Künstlerinnen und Künstler, die mit Werken im Deutschen Romantik-Museum vertreten sein werden. Sein prominentester Schüler war zweifellos Caspar David Friedrich. Doch studierten auch Caroline Bardua und Louise Seidler bei ihm.

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Die Miniatur wies zahlreiche alte Retuschen und einen gegilbten Firnis auf, sodass insgesamt ein fleckiger und beschädigter Gesamteindruck entstand.
An einigen Punkten im Gesicht war die Malschicht beschädigt und abgerissen.

Ein großes Problem stellten alte Retuschen dar, die nicht ausreichend getrocknet waren und an der Glasscheibe des Rahmens festklebten. Dies führte dazu, dass die Retuschierfarbe am Glas anhaftete und vom Bildträger Papier abriss.
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Nach dem Öffnen des Medaillons musste zunächst der an der Scheibe anhaftende Papierabriss vom Glas gelöst und auf dem Karton wiederverklebt werden. Diese Maßnahme wurde von Graphik-Restauratorin Martina Noehles durchgeführt.

Die alten Retuschen und die vergilbte Firnisschicht wurden abgenommen und die Fehlstellen mit Gouachefarbe vorretuschiert.

Abschließend wurde eine neue, dünne Firnisschicht aufgetragen und letzte Feinretuschen vorgenommen.

Die Metalloberfläche und die alte Glasscheibe des Medaillonrahmens wurden gereinigt und es wurde ein säurefreier Karton zwischen Bildträger und Rückseitenkarton eingelegt.  
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Christoph Wilhelm Hufeland war Hofmedicus in Weimar und als solcher der Arzt von Wieland und Herder, von Schiller und Goethe. Auch nach seinem Fortgang aus Weimar korrespondierte er mit Goethe. Als Mitbegründer der Freitagsgesellschaften in Weimar war er aktiv am Austausch über die Grenzen der Disziplinen hinweg beteiligt.
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Das Gemälde wurde in der Vergangenheit umfangreich restauriert und doubliert. Alte Retuschen, besonders im Hintergrund, waren fleckig und farbverschoben.
Darüber hinaus ließ sich an den Rändern des Ovals erkennen, dass die ursprüngliche Bildfläche vor allem am oberen Bildrand umgeschlagen wurde.

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Eine Betrachtung des Bildes unter ultravioletter Strahlung förderte zutage, dass der Bildträger zu einem früheren Zeitpunkt schwer beschädigt worden ist: an fünf Stellen ist die Leinwand durchstoßen worden, wobei die Spiralsprünge in der Malschicht auf eine Druckeinwirkung von vorne hindeuten. Fehlstellen im Bereich der Löcher wurden mit einem schwer löslichen Kitt ausgeglichen. Es scheint, als sei dieser mit Schleifpapier geglättet worden, wobei die Malerei im Umfeld der Löcher verloren ging. Die alten Retuschen erschienen als leicht erhöhte Bereiche mit einer etwas körnigen Oberfläche.
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Die alten Retuschen auf den runden Schadstellen wirkten stumpf und zu rau für die sonst glatte Malerei. Diese wie der nachgedunkelte Firnis wurden abgenommen, um dann einen geschlossenen Gesamteindruck der Oberfläche zurückzugewinnen.
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Unbekannter Künstler_Charlotte von Kalb

Die Porträtierte, Charlotte von Kalb, geb. Marschalk von Ostheim, galt als femme fatale der Weimarer Klassik. Sie entstammte einer wohlhabenden fränkischen Adelsfamilie und war sowohl mit Schiller als auch mit Goethe, mit Hölderlin und mit Jean Paul bekannt. Während sie mit Goethe höfliche Briefe wechselte, war sie mit Schiller vertraut, hoffte wohl zeitweilig auch auf eine Ehe mit ihm und erwog hierfür sogar die Scheidung von ihrem Mann, dem Offizier Heinrich Julius Alexander von Kalb. Friedrich Hölderlin kam auf Empfehlung Schillers als Erzieher ihrer Kinder auf ihr Gut Kalbsrieth in Sachsen; Jean Paul setzte ihr als Linda im „Titan“ ein Denkmal.

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Das ovale Pastellbildnis wies über die gesamte Fläche verteilt etwa 20 markante und 30 kleinere Stockflecken auf, die den Eindruck des zarten Bildnisses empfindlich störten.



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... Dazu kommt eine auffällige Wischspur, an der im Bereich des Halses die pudrige Oberfläche des Pastells abgerieben war.
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Sowohl die Stockflecken als auch die Wischspur im Bereich des Halses benötigten sorgfältige Retuschen.

Überdies sollte das Pastell eine Innenrahmung erhalten, mit der eine gute Klimatisierung gewährleistet ist.

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Unbekannter Künstler_Adelbert von Chamisso

Louis Charles Adélaïde de Chamisso de Boncourt, der sich später Adelbert von Chamisso nannte, gehört zu den schillernden Persönlichkeiten der Romantik. Der in Preußen lebende, gebürtige Franzose erlangte zunächst als Dichter u.a. des Märchens „Peter Schlemihl’s wundersame Geschichte“ (1814) und sodann als Naturforscher, Anthropologe und Weltumsegler Berühmtheit: Nach Alexander von Humboldt und Georg Forster begab er sich auf die Reise um die Welt und gelangte an Bord der Brigg „Rurik“, die unter dem Kommando Otto von Kotzebues, dem Sohn des Dichters August von Kotzebue stand, von Kopenhagen über Teneriffa, Brasilien und Chile nach Alaska, San Francisco, Hawai und die südpazifischen Inseln. Vielfach talentiert, kartographierte und zeichnete Chamisso auf dieser Reise, die von dem Zeichner Ludwig Choris begleitet wurde, auch selbst.
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Das Erscheinungsbild des feinen Pastellbildnisses - eines der ganz wenigen Porträts des Dichters - war durch zahlreiche winzige Stockflecken, alte Retuschen, Kratzer und kleine Bereibungen beeinträchtigt.
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Im Bereich der linken Schulter wies das Pastell einen Wasserschaden auf.
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Stockflecken, alte Retuschen, Kratzer und kleine Bereibungen, die die empfindliche Oberfläche des Pastells überzogen, mussten retuschiert werden.

Überdies sollte das Pastell einen schützenden und klimatisierenden Innenrahmen erhalten.
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